Systemaufstellungen zur Lösung von alten Verstrickungen und Bindungen – mit klarem Blick für das Wesentliche.

Ich biete Ihnen Systemaufstellungen und Familienaufstellungen als „ganzheitlich“ orientiertes therapeutisches Modell in meiner Praxis für Psychotherapie in München an. In dieser kraftvollen Methode, als Ergänzung zur Therapie, werden die Ursachen und Zusammenhänge von Krankheiten und Konflikten beleuchtet, indem ein (Familien-)System im Ganzen oder in Teilen sowie das bedeutsame soziale Umfeld einbezogen werden. Selbst bei somatischen Belastungen und Problemen hat sich immer wieder gezeigt, wie hilfreich eine Systemaufstellung sein kann.

Wann können Systemaufstellungen helfen?

Oft suchen Menschen Hilfe durch Systemaufstellungen oder Familienaufstellungen, welche mit körperlichen und seelischen Belastungen, mit Einsamkeit, mit Problemen in der Partnerschaft oder Belastungen innerhalb ihrer Familien zu kämpfen haben. Die Lösung dieser inneren oder äußeren Leiden und Konflikte ist dabei, trotz vieler verschiedener Versuche, wie z. B. Psychotherapie oder Coaching, oft nicht erfolgreich gewesen? In diesen Fällen lassen sich für den systemischen Therapeuten Verstrickungen vermuten, welche Sie in ihren Lebensmöglichkeiten einschränken und häufig in der Folge auch erkranken lassen. Damit sind unbewusste Bindungen sowie nicht spürbare Loyalitäten zu Personen aus dem eigenen Familiensystem, eventuell aber auch zu anderen engen Bezugspersonen gemeint. Hier kann eine professionell durchgeführte Familienaufstellung oder Systemaufstellung Ihnen helfen diese Verstrickungen zu erkennen und zu lösen. So werden Schritte aus unheilvollen Bindungen hin zu einer heilsamer Beziehung zu sich und anderen ermöglicht.


Wissenswertes über Systemaufstellungen und Familienaufstellungen

Das Familienstellen wurde in den sechziger Jahren von der amerikanischen Familientherapeutin Virginia Satir unter dem Namen „Familienrekonstruktion“ eingeführt. Bert Hellinger erlernte diese bei Ihr und entwickelte die Methode in den folgenden Jahren immer weiter. So führte er wertvolle Neuerungen in die Familienaufstellungen ein und machte diese schließlich weltweit bekannt. Dabei war Hellinger kein Psychotherapeut sondern hatte katholische Theologie und Pädagogik studiert und wurde zum Priester geweiht. Seine Arbeit war geprägt von kirchliche Lehren und Vorstellungen. Auch hier gilt es „Altes zu würdigen und Neues mutig zu gestalten“.

 

Im Gegensatz zu Hellinger sind systemische Psychotherapeuten heute der Überzeugung, dass jeder Mensch die Welt durch „seine eigene Brille“ sieht und sich somit die Wirklichkeit letztlich nach seinen Vorstellungen konstruiert. Aus diesem Grunde kann ein Therapeut auch nicht im Besitz „der Wahrheit“ sein. In der Systemaufstellung wird die Aufstellung daher als „emotionale Landkarte“ betrachtet, nach der ein Klient funktioniert und mit der er arbeiten und sich verändern kann. Daher sollte eine Therapie den Klienten dabei unterstützen, selbst Erkenntnisse zu finden und eigene Schritte zu wagen.

 

Die Lösung liegt in Ihnen – vielleicht wissen Sie das nur noch nicht.


Der Ablauf einer Systemaufstellung

Systemaufstellungen können auch mit Hilfe von Steinen, Figuren oder Karten im Rahmen einer Einzeltherapie durchgeführt werden. Die kraftvollere Methode aber ist das Aufstellen in einer Gruppe von zehn bis zwanzig Personen. Hier kann sich nun jemand, der eine persönliche Thematik lösen möchte, melden und für sich eine Aufstellung durchführen lassen. Der Aufstellungsleiter stellt diesem Klienten Fragen zu seiner Situation, zu seinem System (Gegenwarts- und/oder Herkunftssystem) und zu seinem Anliegen. Hat der Ratsuchende dem Therapeuten diese geschildert, entscheidet der Aufstellungsleiter, wie die Aufstellung im besten Sinne durchgeführt werden kann. Für die Familienmitglieder, welche als wesentlich zum Anliegen des Klienten in Frage kommen, werden sogenannte Stellvertreter aus der anwesenden Seminargruppe ausgewählt, welche zueinander in Beziehung positioniert werden. Auch für den Klienten wird ein Stellvertreter gewählt, der für dessen eigenes Ich (Fokus) steht und zu den anderen Repräsentanten der Familie in einen räumlichen Bezug gestellt wird. Dabei gibt es die Möglichkeit einer offenen Systemaufstellung (jeder Stellvertreter kennt die Problematik und weiß für wen er stehtl) oder einer verdeckten Aufstellung (die Stellvertreter wissen nicht für wen sie stehen und kennen auch die Thematik nicht). Gerade bei schwierigen Themen, die oft auch sehr schambesetzt sind, bevorzuge ich die verdeckte Aufstellung.

 

Sind alle Personen gestellt sind, setzt sich der Ratsuchende. Bei der Aufstellungsarbeit zeigt sich dann immer wieder, dass völlig fremde Menschen in der Lage sind, ziemlich genau darzustellen, wie sich das jeweilige Familienmitglied in der Tiefe seiner Psyche fühlt. Denn aus ihrer Position heraus entwickeln die Stellvertreter Gefühle und Gedanken, die denen der repräsentierten Mitglieder aus dem Familiensystem des Klienten entsprechen. Auf diese Weise wird häufig sichtbar, welche bis zu diesem Zeitpunkt verborgene Dynamik hinter einer Erkrankung, einem Problem in der Partnerschaft oder einer psychischen Störung steht. Nachdem die begleitende Therapeutin verschiedene Schritte durchlaufen und eine Lösung gefunden hat, kann der Ratsuchende sich oft auch selbst noch an die eigene Position stellen.

 

Zum Schluss der Systemaufstellung ist es für den Klienten dabei oft notwendig und hilfreich, bestimmten Personen noch etwas Wichtiges mitzuteilen.

Familien- und Systemaufstellungen können Menschen unterstützen,

  • die trotz aller Liebe, Probleme im Zusammenleben innnerhalb einer Partnerschaft haben

  • die allein leben, trotz der Sehnsucht nach einer Liebesbeziehung

  • die Beziehungen in ihrer Familie, trotz bester Absichten als belastend erleben

  • die sich Klärung wünschen, bei eigenen seelischen oder körperlichen Störungen

  • denen im Beruf immer wieder ähnliche Themen begegnen, für die sie keine Lösung finden